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SEO – Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung oder auch kurz SEO (Search Engine Optimization) steht für Maßnahmen, mit denen das Ranking einer Internetseite bei den Ergebnissen von Suchmaschinen beeinflusst werden kann. Während Anfang dieses Jahrtausends noch Suchmaschinen wie Fireball oder Altavista das Ziel solcher Maßnahmen waren, konzentriert sich heute in Deutschland fast alles auf Google. Wobei Microsoft Bing (vormals Live) seit Mitte 2009 als möglicher Konkurrent gehandelt wird.

SEO besteht aus zwei Bereichen: Den Optimierungen auf einer Website selbst, die auf Keyword-Recherchen und den Platzierungen der Keywords an strategisch relevanten Bereichen fußen. Als auch auf Faktoren von außerhalb, die das Ranking einer Website bei den Suchergebnissen beeinflusst. Hierunter ist im Grunde der Bereich der Linkbildung zu verstehen.

Suchmaschinenoptimierung gilt längst als Spezialgebiet im Bereich des Internetmarketings. Aufgrund der verstärkten Nachfrage von Kundenseite wird dies immer mehr von allen Agenturen und Freelancern angeboten, die sich u.a. mit der Erstellung von Webseiten befassen. Allerdings geht es hier meist mehr um die Befriedigung einer Nachfrage. Eindeutige Kompetenzen sind oftmals gar nicht vorhanden bzw. erstrecken sich nur auf Maßnahmen, die vor ca. zehn Jahren noch fruchteten, heutzutage aber sinnlos oder gar schädlich sind. Insofern ist bei der Auswahl einer entsprechenden Agentur Vorsicht geboten. Zumal auch schwarze Schafe auf dem Markt sind. Für Interessenten ein schwieriges Gebiet, das am ehsten über sinnvolle Referenzen bzw. aufgrund von Empfehlungen gesichtet werden kann.

Google begrüßt längst die Arbeit von Suchmaschinenoptimierern, sofern sie die Zugänglichkeit einer Website für die Google-Robots und die korrekte Klassifizierung einer Website erleichtern. Auf der anderen Seite steht Google Maßnahmen im Bereich der Linkbildung eher ablehnend gegenüber, da Links ein wesentliches Kriterium für das Ranking einer Website sein und – im manipulativen Sinn gesetzt – das Ranking verfälschen können.

Hier zeigt sich allerdings auch, dass Googles Ansatz weltfremd ist. Das Setzen freiwilliger Links ist leider eher selten grade unter Deutschlands Websitebetreibern, zumal manche sogar von ihren Webmastern falsch beraten werden und glauben, dass ausgehende Links schlecht für das Ranking wären. Lediglich große Informationsplattformen wie Spiegel Online oder gelungene Linkbaits (oft mit viel Kapital im Hintergrund) können wirklich Links einsammeln, so dass die Großen nur noch größer werden, während kleine oder relativ budgetarme Internetseiten ohne Linkbildung keine Chance hätten. Und bei umkämpften Keywords gilt dasselbe wie im Sport: Wer als einziger nicht dopt, dem bleibt nur der letzte Platz…

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